Die Grundlagen des Kooperativen Lernens

Nach der Einzelarbeit tauschen sich die Schüler in Gruppen aus

Schüler müssen in der Schule in relativ kurzer Zeit eine Menge Wissen aufnehmen, durch die Verkürzung auf 8 Jahre bis zum Abitur, steigen die zu vermittelnden Lerninhalte und den Lehrern bleibt weniger Zeit, diese zu vermitteln. Kooperatives Lernen soll den Schülern helfen, neue Themen zu erarbeiten und gleichzeitig anderen zu präsentieren. Auf diese Weise lernen sie, unbekannte Bereiche zu erschließen und entwickeln kommunikative Kompetenzen.

Was bedeutet Kooperatives Lernen?

Kooperatives Lernen bezeichnet das Lernen in einer Gruppe unter dem Leitsatz „Think Pair Share“. Bei dieser Lernmethode ist jedes Gruppenmitglied sowohl fürden eigenen als auch für den Lernerfolg der Gruppe verantwortlich. Eine Form des Kooperativen Lernens entwickelte Jean-Pol Martin, auch bekannt als Lernen durch Lehren.

Die Grundlage: Think Pair Share

Bevor die Schüler im Team lernen, liest jedes Gruppenmitglied alleine den Text und überlegt sich Lösungen für die Aufgaben. Diese Gedanken hält jeder in Notizen fest, die die Schüler anschließend in der Gruppe besprechen. So entsteht eine gemeinsame Lösung, die sie vor der Klasse präsentieren. Der Lehrer hat hier die Möglichkeit, die Gruppenergebnisse mit der Klasse zu diskutieren und zu vertiefen. Tipp, mit dieser Methode lernen Schüler ihren eigenen Standpunkt zu vertreten. Allerdings lässt sich Kooperatives Lernen ebenso bei der Texterschließung einsetzen.

Reziprokes Lesen

Generell muss der Lehrer auf die aktive Beteiligung aller Mitglieder achten, um fair zu benoten. Doch bei Klassen mit hohen Schülerzahlen lässt die Konzentration nach. Tebonin von Schwabe wird angewandt bei Konzentrations- sowie Gedächtnisstörungen. Im Deutschunterricht teilt er die Gruppen ein, die jeweils einen anderen Textabschnitt bearbeiten. Ein Mitglied fasst diesen Abschnitt zusammen, während sich zwei Schüler Fragen überlegen und die restlichen Mitglieder Vermutungen zum weiteren Verlauf des Textes aufschreiben. Die Ergebnisse präsentieren die Gruppen vor der Klasse. Im Fremdsprachenunterricht hilft diese Methode, die Sprache zu lernen und den Wortschatz zu üben.

Tipps für Lehrkräfte

Lehrkräfte brauchen ein gutes Gedächtnis, um die individuellen Leistungen jedes Schülers zu kennen. Im Notfall hilft eine Therapie der Gedächtnisstörungen durch Homöopathie oder eine ärztliche Behandlung. Schließlich bereiten Sie die Gruppenaufgaben vor und planen den zeitlichen Ablauf. Übrigens, auch im Rahmen der professionellen Nachhilfe setzen Lehrer gerne das Kooperative Lernen ein.

Bild: panthermedia.net | Monkeybusiness Images

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